Schon nach vier gemeinsamen Sitzungen haben die vielfältigen Ideen Gestalt angenommen. Wir sind begeistert, was wir aus den Gedankenspielen bereits in klar umrissene Entwicklungsschritte hin zur Realisierung verwandelt haben. Die Namensgebung wurde zu einem Schulbeispiel eines demokratischen Prozesses. Aus über 50 Vorschlägen aus den Köpfen aller wurde „family affair“ auserkoren. Dank der professionellen Umsetzung von Businessplan und Budget wird der Traum bald in die Strukturen der Realität eingebettet. Das Erfahrungspotential in Geschäftsführung, Marketing und Werbung wird als Plattform für die erfolgversprechende Entwicklung eingesetzt.

Offerten für verschieden Kostenfaktoren werden eingeholt und helfen, ein realistisches Budget zu erstellen.

street-food-family-concept“ soll mit folgendem Text unser Tun kurz beschreiben:

Wir- ein 3-Generationen Unternehmen - möchten Passanten ein Lächeln ins Gesicht
zaubern und kulinarisch verführen! One familiy - one target!

Wie denn?

·         Wir bieten mit viel Liebe und von Hand zubereitete Spezialitäten
an, die wir nach Möglichkeit mit regionalen Produkten herstellen.
Klein, aber fein!

·         Auserlesene Getränke runden unser Angebot ab.

·      NACHHALTIG! - Wir setzen uns für die Umwelt ein, aktiv und bewusst!
So reduzieren wir unser Geschirr auf ein Minimum. Geht es nicht ohne,
benutzen wir biologisch hergestellte Alternativen.

Bei den verwendeten Zutaten wählen wir nach Möglichkeit
regionale Varianten, und aus biologischem Anbau.

Wir denken an unsere Erde - dies ist unser Beitrag.

·         Unser wunderschöner Food Trailer ist immer auch ein Besuch wert!

·         Wir freuen uns auf viele interessante Begegnungen!


Mit Testessen innerhalb der Familie loten wir erste Food-Angebote aus. Alle haben sich ihre Rezept-Favoriten ausgesucht und mit Leidenschaft zu einem köstlichen Versuchsessen zubereitet. Das Resultat ist bereist erfolgversprechend und wird goutiert. Ganz besonders geschätzt wurden die kulinarischen Köstlichkeiten der Jüngsten, die mit ihren selbstgebackenen Muffins die Testpersonen zu beeindrucken wussten.

Auch werden Vorschläge für mögliche Standorte erörtert, weitere Anschaffungen diskutiert und wichtige Folgeaspekte mit einbezogen. Da auch ein Familienunternehmen mit horizontaler Führungsstruktur nicht ohne Regeln auskommt, arbeiten wir an einem Dokument, das einen geordneten Betrieb sicherstellt und die Rechte und Pflichten aller Beteiligten regelt

Dass das Design des Food-Trailers die Einzigartigkeit unseres Projektes widerspiegeln muss, war von vornherein klar. Und so nimmt das künftige Aussehen Schritt für Schritt Gestalt an, die von allen durch ihr persönlich, geschmackliches Urteil mitbestimmt wird. Und auch die Jüngsten sind aufgefordert, mit ihren eigenen kreativen Vorschlägen Vorder- und Rückseite des Anhängers zu gestalten. Und dann – nach vielen Versionen, Änderungsvorschlägen und Anpassungen haben wir ein unikates Erscheinungsbild geschaffen, ganz nach dem Motto: Be different.

Nach nur knappen drei Monaten intensiver Auseinandersetzung mit den Realisierungs­anforderungen für unser Projekt sind die folgenden Ziele und Beschlüsse gefasst und die erforderlichen Schritte in die Wege geleitet:

-     Die Firma ist gegründet: street-food-family-concept

-     Die erforderliche Innenausstattung des Food-Trucks ist beschlossen

-     Die Bestellung des Food-Trucks ist initiiert

-     Das Design zur Zufriedenheit aller ist bereit

-     Die Werbeunterstützung für den Oneline-Auftritt ist gesichert

-     Das Konzept der familiären Zusammenarbeit ist festgehalten

-     Finanzen sind gesichert und Budget ist erstellt

-     Weitere, wichtige Erfordernisse stehen auf der Agende und werden angegangen

Die kulinarischen Produkte aus eigener Küche müssen natürlich getestet werden. Piadine, Special-Hamburger, Chili con carne, Apéro-Häppchen, belegte Brötchen, Schnitzelbrot, Muffins, Cup cakes u.v.m. werden mit Liebe und Hingabe von allen für die internen Sitzungen zubereitet, gekostet und bewertet. Für die Preisgestaltung müssen auch Mengen der Zutaten und Einkaufspreise festgehalten werden, damit ein reeller Verkaufspreis festgelegt werden kann. Und dann werden die Köstlichkeiten auch im nähren Umfeld bei jeder Gelegenheit angeboten und die Beurteilungen sowie die Verbesserungsvorschläge ins Optimierungsprogramm eingespiesen. Ganz toll angekommen sind auch die mundenden Backergebnisse unserer jüngsten Bäckerinnen. Es sind schon eine ganze Menge kulinarischer Angebote beisammen, mit denen wir in unserem Food-Trailer die Kundschaft überzeugen können. Let’s go!

Bei so vielen administrativen Dingen, komplizierten, bürokratischen Auflagen und Abklärungen scheint die Welt der Jüngsten aussen vor. Klar, dass weder das Interesse noch das fehlende Wissen dazu beiträgt, die Motivation und Vorfreude zu erhalten und steigern.

Doch die Vision dieses Projektes ist auf den vollen Einbezug der jungen Generation gerichtet. Da ist Denkarbeit gefragt und ein erster Ansatz, die Jungend „bei der Stange“ zu halten ist, dass sie eine Kurzpräsentation erstellen, in der sie ihre persönliche Vorstellung ihrer Aufgabe und ihre tatkräftige, unverzichtbare Mithilfe bei künftigen Einsätzen mit unserem „family-affair-Mobil“ vorstellen und dabei dafür sorgen, dass die Erwachsenen ihre Sicht der Dinge nicht vernachlässigen.

Ebenso soll das Erscheinungsbild (Design) des Food-Anhängers auch ihre Handschrift mittragen.
Der Wunsch der Erwachsenen nach Gestaltungsvorschlägen der Jugendlichen hat sie allerdings verständlicherweise überfordert. Etwas zu schaffen, das dann über lange Zeit sichtbar ist und den Stempel eines momentanen Entwicklungsstandes repräsentiert, irritierte die Jungmannschaft.

So folgt nun der nächste Versuch, den Jüngsten zu einem gestalterischen Erlebnis mit der Unterstützung eines ganz besonderen Künstlers zu verhelfen. RONDIDELDUM

Was wird wohl daraus?